Von Ralf Keuper

Mit der Verbreitung der vernetzten Produktion in Gestalt von IoT- und IIoT-Plattformen ergibt sich für Finanzdienstleister die Chance, ihr Produkt- und Serviceangebot (Pay-as-you-use, Pay-as-you earn) auszuweiten und die Beziehung mit den Geschäftskunden zu vertiefen. Bis dahin sind jedoch – nicht nur bei den Banken –  zahlreiche Voraussetzungen zu schaffen und Hürden zu nehmen. Das betrifft vor allem die Datenstrategien der Unternehmen und Banken.

Im Prinzip geht es darum, die Datenstrategien der Banken auf die der Unternehmen abzustimmen. Aktuelle Studien zeigen indes, dass aufseiten der Unternehmen diesbezüglich z.T. erhebliche Defizite bestehen[1]Datenlos durch die Nacht. Nach wie vor, so Britta Hilt von IS Predict, ist die Datenlage in den meisten Unternehmen unzureichend – nicht nur bei den KMUs[2]“Die größte Herausforderung ist immer noch die unzureichende Datenlage”.

Defensive und offensive Datenstrategien 

Die Datenstrategie enthält wie die “klassische” Wettbewerbsstrategie einen defensiven und einen offensiven Teil: “Die Datenstrategie eines Unternehmens beschreibt eine Reihe von Kernaspekten in Bezug auf defensive und offensive Handlungen im Umgang mit Daten. Im defensi…

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