Industrie- und Unternehmensmetaversen werden bereits intensiv genutzt, um Zukunftsszenarien in Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Logistik und Fertigung zu testen. Die Zukunft besteht aus einer Vielzahl von Metaversen: Verbraucher, Unternehmen und Industrie. Die Verbraucherversion dient zum Spielen, in der Unternehmensversion können die Kunden mitgestalten, und im Industrieportal werden die Produkte hergestellt[mfn]THE INDUSTRIAL METAVERSE: A GAME-CHANGER FOR OPERATIONAL TECHNOLOGY[/mfn].

Ein Kernelement des Industriellen Metaversums ist der Digitale Zwilling: Mit einem digitalen Zwilling – einem exakten virtuellen Abbild – verfügen Unternehmen über eine Echtzeitsimulation, die ihnen hilft, ihre Abläufe zu steuern und gleichzeitig Daten zur Leistungssteigerung zu sammeln. So setzt Siemens digitale Zwillinge ein, um ganze Fabriken zu verwalten, während General Electric digitale Zwillinge von Triebwerkskomponenten erstellt hat, um deren Lebensdauer vorherzusagen und die Wartungspläne zu optimieren.

Bis 2030 wird jedes physische Gerät, das digital verbunden werden kann, dies auch sein. Schließlich wird jede Aktion in der digitalen Welt eine Auswirkung in der physischen Welt haben und umgekehrt. Das Metaversum ist also nicht von einem Virtual-Reality-Headset abhängig. Vielmehr handelt es sich um das Zusammentreffen sich ergänzender Technologien, darunter Cloud- und Edge-Computing (nahe der Datenquelle), künstliche Intelligenz, Blockchain, das Internet der Dinge, virtuelle Realität, Augmented Reality und digitale Zwillinge.

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