Datenaustausch in der maritimen Wirtschaft

Von Ralf Keuper

Die Schifffahrt-Branche zählt zu den konservativsten überhaupt. Das macht die Einführung von Lösungen für den unternehmensübergreifenden und nach Möglichkeit automatischen Datenaustausch schwieriger als ohnehin schon. Es beginnt mit der Digitalisierung der Logbücher, die seit Jahrhunderten auf Papierbasis geführt werden[1]Start-up-Check! Nautiluslog – eine jahrhundertealte Tradition wird digital. Die Anforderungen an den Datentransfer werden jeweils nicht geringer.

Das Kompetenzzentrum Lingen von Mittelstand Digital 4.0 geht davon aus, dass der Datentransfer „ship to shore“ ebenso steigen wird wie die VSAT-Netzwerkkapazität und der Anteil der breitbandfähigen Schiffe[2]Kommunikation in der Schifffahrt. Herausforderungen, Lösungsansätze und Trends. Nach Ansicht von Michael Stein von Stein Maritime Consulting wurde die Schifffahrt bei der Hardware und Software bereits vor Jahrzehnten von anderen Industrien abgehängt. Einen tieferen Einblick in die Thematik bietet „Digitalisierung in der Binnenschifffahrt“ PERSPEKTIVEN DIGITALER, DATENGETRIEBENER GESCHÄFTSMODELLE.

Die Hafenterminals sind momentan die Treiber bei der Digitalisierung der Schifffahrt. So hat Europas größtes Hafenterminal, Antwerp Euroterminal NV (AET), vor kurzem eine neue Terminal Operating System-Umgebung eingeführt. Gleichzeitig wurde ein IoT-Gateway eingeführt, das nicht nur den Datenaustausch zwischen den einzelnen Anwendungen der Infrastruktur des Terminals ermöglichen, sondern auch die Kommunikation mit Kunden und Partnern auf die nächste Ebene bringen soll[3]Europas größtes Hafenterminal rüstet sich für die Zukunft.

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