Digitale Identitäten in der Abonnement – Ökonomie

Die Verbraucher haben sich daran gewöhnt, Produkte nicht mehr zu erwerben, sondern nur noch für deren Nutzung zu bezahlen. Beispielhaft dafür sind Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime. Im Geschäft mit Unternehmenskunden (B2B) setzen sich Bezahlmodelle wie Pay as you use und Pay as you earn durch.

Für diese neue Form des Wirtschaftens hat sich die Bezeichnung Subscription Economy (Abo-Ökonomie) gebildet[1]. Wichtige Elemente der Subscription Economy sind die Digitalen Identitäten der Personen, Unternehmen und Geräte.

Laut dem Urheber der Subscription Economy, Tien Tzuo, ist die Tatsache, dass Apple und Netflix mittels sicherer digitaler Identitäten die Kundenbeziehung stärken, die Voraussetzung für ihren Erfolg[2].

… Netflix, Amazon und Apple sind erfolgreich, weil sie direkte Kundenbeziehungen haben, die auf sicheren digitalen Identitäten basieren. Diese Abonnenten-IDs sind absolut grundlegend. Ohne sie kann man nicht datengesteuert arbeiten. Ohne sie kann man keine neuen Dienste entwickeln.

Wenn IoT-Geräte Services anderer Maschinen in Anspruch nehmen, dann geht das nur, wenn sie über sichere digitale Identitäten verfügen[3]. Hersteller sind gut beraten, ihren Kunden entsprechende Lösungen anzubieten – diese sollten auf offene Standards setzen, interoperabel sein und der Datensouveränität einen hohen Stellenwert einräumen.

Zuerst erschienen auf Identity Economy

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