Von Ralf Keuper

Heutzutage können Unternehmen der öffentlichen Cloud nicht vollständig vertrauen, da sie nicht sicher wissen, wer – wie Hacker oder böswillige Administratoren – auf ihre Daten zugreifen könnte. Die entscheidende Frage lautet daher: Wie lassen sich die Workloads isolieren und vor dem Zugriff (ausländischer) Infrastrukturanbieter schützen?

Mit Confidential Computing lassen sich die “Daten in Gebrauch” (data in use) schützen, also Daten, die gerade verarbeitet werden und die sich nicht in der Übertragung oder im Ruhezustand befinden.

Edgeless Systems aus Bochum hat bisher drei Produkte für vertrauliches Rechnen unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht – Ego, EdgelessDB und MarbleRun, die für unzählige Anwendungsfälle genutzt werden können, z. B. für die KI-basierte Datenverarbeitung in vernetzten Fahrzeugen (wie in einem Kooperationsprojekt mit Bosch). Vor kurzem hat Edgeless Systems eine Enterprise-Version von MarbleRun auf den Markt gebracht, die es jedem ermöglicht, eine vertrauliche Kubernetes-Umgebung mit minimalem Aufwand einzurichten. Das neue Produkt mit dem Namen Constellation ist das erste kommerzielle Produkt von Edgeless Systems. Es greift das Konzept der vertraulichen Kubernetes-Umgebung auf und macht es über eine einfache Schnittstelle leicht zugänglich – laut Unternehmen dauert es nur wenige Minuten, um e…

2 Gedanken zu „Confidential Computing mit Edgeless Systems und Anjuna Security“

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